42. Dienstags-Demo am 14. Juni 2016 um 19.00 Uhr

Bahnhofsvorplatz in Neuwied

 

Redner: Erwin Rüddel

Mitglied des Deutschen Bundestages

 

Kommen Sie, bringen Sie Ihre Familie, Freunde, Nachbarn mit. Unterstützen Sie unsere Forderungen, es geht um IHRE Ruhe und Gesundheit!

 

weitere Dienstags-Demos:

12.07.2016- Frank Puchtler, Verbandsvorsteher Welterbe „Oberes Mittelrheintal“;

09.08.2016- BM Georg Hollmann, Weißenthurm;

13.09.2016- Tabea Rössner MdB;

11.10.2016- Detlev Pilger, MdB;

08.11.2016- Ellen Demuth MdL;

13.12.2016.

Am 03. September: Große Bahnlärm-Demo in Koblenz !

 

 

AKTUELLES:

 

27.05.2016:

Am 25.05.2016 fand in Düsseldorf ein Expertenkongress mit dem Titel EU – Güterverkehrskorridore / Rhein-Alpen-Korridor „ONE CORRIDOR – ONE STRATEGY!“ statt.

Ausrichter waren die Stadt Düsseldorf und der Deutsche Städtetag. Am Rande der Veranstaltung hatten wir Gelegenheit, unsere immobilienwirtschaftliche Studie an den Deutschen Städtetag - Herrn von Lojewski - zu überreichen.

 

Ausgewählte Statements aus dieser Veranstaltung:

 

Deutschland liegt 20 Jahre zurück

Mit Blick auf die Fertigstellungsleistungen in den Niederlanden (Betuve seit mehreren Jahren in Betrieb) und Schweiz (Gotthart-Basistunnel geht jetzt in Betrieb, NEAT ist bis Ende des Jahrzehnts im wesentlichen betriebsbereit) stellt Hilmar von Lojewski (Deutscher Städtetag) fest, dass wir endlich beginnen müssen, die deutschen Teilstücke der Europäischen Güterverkehrskorridore nach modernen Standards zu planen und zu bauen. Er stellte das Forderungspapier des Deutschen Städtetages zum Schienenlärm vor und betonte besonders die Notwendigkeit, Bestandsstrecken nach den gleichen Maßgaben zu ertüchtigen, wie die Neubaustrecken. Die Resolution des Deutschen Städtetages finden Sie hier: Positionen

 

Billigtransporte werden über externe Kosten erkauft

Rik van Haaren (Pro Rail) und Stefan Ventzke sowie Zuhal Nalbant (beide DB Netz AG) bestätigten, dass der Korridor Rhine-Alpine stärker frequentiert ist, als der Korridor North-Sea - Mediterranean. Grund seien "Market Reasons", also unterschiedliche Trassenpreise. Während der North-Sea - Mediterranean unter anderem unter Lärmaspekten gut ausgebaut ist und dies in die Trassenbenutzung eingepreist ist, wird die deutsche Alternative wesentlich günstiger angeboten. Hier sind noch keine Lärmarmen Trassen errichtet worden. Den Preis zahlt die Bevölkerung mit Gesundheitsschäden und die Wirtschaft mit beschädigter Leistungsfähigkeit.

 

Über das Gesetzliche hinausgehende Maßnahmen auch an Bestandsstrecken möglich

Andreas Rimkus (MdB) betonte besonders die Möglichkeit, dass Bestandsstrecken Europäischer Güterverkehrskorridore wie Neubaustrecken behandelt werden können, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind. Sofern EU-Mittel eingesetzt werden, um die Leistungsfähigkeit der Strecke zu erhöhen, sei dies wie eine wesentliche Änderung zu werten. Gemäß Bundestagsbeschluss "Menschen- und umweltgerechte Realisierung europäischer Schienennetze" (Drucksache 18/7365) können in solchen Fällen künftig die Grundsätze und Maßstäbe zur Anwendung kommen, die durch den Projektbeirat Rheintalbahn gesetzt worden sind. Er empfiehlt die Schaffung entsprechender Beiräte in den betroffenen Regionen.

 

Realitätssinn statt Ideologie

Thomas Jarzombek (MdB) hinterfragt, ob der Grundsatz, den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern, sich dauerhaft gegen reale Entwicklungen durchsetzen lässt. Immerhin fällt der Schienengüterverkehr seit Jahren hinter andere andere Systeme zurück. Frachtanteil und Verlademöglichkeiten sind rückläufig, das System läuft zunehmend defizitär. Entwicklungen wie Gigaliner oder fahrerlose LKW sind wahrscheinlich in wenigen Jahren vom Markt durchgesetzt. Wie lässt sich ein Schienengütersystem gegen solche Konkurrenz noch finanzieren?

 

Wer Güterverkehrskorridore betreiben will, muss welche bauen

Mit Blick auf das benachbarte Ausland, in dem der Bau von Güterverkehrskorridoren bereits weit fortgeschritten ist, stellt Stephan Martin (BIN gegen Bahnlärm) klar, dass unsere Städte und Gemeinden bereits seit langem bestehen, wogegen die Entwicklung europäischer Güterverkehrstrassen eine Entwicklung der letzten 2-3 Jahrzehnte ist. Unsere Siedlungsgebiete mit ihrer bis zu 160 Jahre alten Infrastruktur sind aber völlig ungeeignet, um süberregionale Güteverkehrstrassen darin zu betreiben. Es fehlt in Deutschland an einer Technikfolgenabschätzung und an der Auswahl geeigneter Lösungen. Das Ergebnis ist ein Billigbahnverkehr, der jährlich in Deutschland alleine am Korridor Rhine-Alpine 3.000 Menschen vorzeitig das Leben kostet (Studie Prof. Greiser), sowie katastrophale gesundheitliche, städtebauliche und wirtschaftliche Auswirkungen hat. Bis neue Trassen bestehen, müssen alle zur Verfügung stehenden technischen und betrieblichen Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmwirkung eingesetzt werden.

Mar

 

27.05.2016: Sendung verpasst ?Am Montag, den 23. Mai 2016 wurde Willi Pusch in der Sendung des SWR „Kaffee oder Tee“ über das Thema „Bahnlärm“ interviewt .

http://swrmediathek.de/player.htm?show=49112390-2102-11e6-9fa0-0026b975f2e6

 

 

08.05.2016:

Neuigkeiten auf unserer Homepage zum Bundesverkehrswegeplan: HIER.

 

30.04.2016:

Schauen Sie sich das mal an:
Das beste Zug Monitoring System - direkt am Gleis in Leutesdorf am Rhein. Keine Entschuldigung mehr für DB Cargo und andere Güterwagenhalter, sie wüssten nicht, welche Wagen kaputte Räder haben, es sei denn, sie kämen in die Werkstatt. Und man könnte wagengenaue Trassenpreise festlegen, ohne Mogeln. Wer noch laute Graugussbremsen fährt, zahlt 30 % mehr als leisere Kompositbremsen. Jetzt ist der Gesetzgeber gefordert, einen Anreiz zur schnellen Umrüstung gesetzlich festzulegen: wo bleibt das lange versprochene "Schienengüterverkehrslärmminderungsgesetz"? Worauf müssen wir noch warten? Die Technik liegt vor, die Daten stehen zur Verfügung."

Beitrag SWR Mediathek

 16.03.2016: Das BMVI hat den Entwurf zum Bundesverkehrswegeplans 2030 veröffentlicht. Nehmen Sie bis zum 02. Mai Stellung zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans ! Wie es geht, erfahren Sie HIER.

 

 16.02.2016: BIN gegen Bahnlärm rief anl. der 38. Dienstags-DEMO alle BI´s, Bürgermeister und Stadträte zur Erstellung der Lärmaktionsplanung Schienenlärm auf!

Unterlagen für Ihre Verwendung finden hier.

 

16.02.2016: Die EU Kommission ruft zur Teilnahme an einer Online Befragung zum Bahnlärm auf - bitte unbedingt beteiligen! Die Umfrage finden Sie hier.

 

 14.02.2016: BIN gegen Bahnlärm e.V. veröffentlicht Hinweise zur Lärmaktionsplanung

  

Oktober 2015: Die Ergebnisse der NORAH Studie bestätigen, daß Schienenlärm schwerste gesundheitliche Folgen hat. Erstmals ist die Auswirkung auf die Zahl der Depressionen wissenschaftlich belegt.

 

August 2015: Mehr politische Unterstützung für das langfristige Projekt WTT:

http://www.nr-kurier.de/artikel/40526-cdu-will-alternativtrasse-fuer-gueterverkehr-schneller-realisieren

  

 >>> Achsgenaue Lärmmessung in Leutedorf: Keine Entschuldigung mehr für die Bahn, man könne lärmende Einzelwagen nicht identifizieren. Lesen Sie dazu den Artikel:

http://www.nr-kurier.de/artikel/36725-in-leutesdorf-wird-bahnlaerm-exakt-gemessen

 

 >>> Neue Studie: Gesundheitsstudie Von Prof. Dr. med. Eberhard Greiser zu den gesundheitlichen Folgen des Bahnlärms:

Link: Greiser Studie      Web Supplement

  

 

BIN gegen Bahnlärm e.V.

 

Bürger Initiativen Netzwerk

 

- Allianz für ein lebenswertes Rheintal -

 

Initiative in: Bad Honnef, Bonn, Bornheim, Erpel, Königswinter, Oberwinter, Remagen, Troisdorf, Unkel