BIN gegen Bahnlärm e.V. ist eine Bürgerinitiative gegen den zunehmenden Bahnlärm im Rheintal. Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern sind mit bestehenden Bürgerinitiativen im gesamten Rheintal von Basel bis zur Grenze nach Holland vernetzt. Unser Schwerpunkt liegt im Mittleren Rheintal nördlich von Koblenz bis Köln und weiter bis zur Betuwe Linie.
Wir haben dazu außerdem im Oktober 2012 einen Arbeitskreis gegründet mit dem Namen
"BürgerInitiativen Netzwerkgegen Bahnlärm - Allianz für ein lebenswertes Rheintal"
Vorweg:
Wir sindfür die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene oder die Binnenschifffahrt. Aber wir sind auch dafür, die gesundheitlichen Gefahren für Kinder und Erwachsene wie auch für die Umwelt durch geeignete Maßnahmen zum Immissionsschutz – Lärm, Erschütterungen, Staub u.ä. – nachhaltig abzuwenden.
Im Raum von Erpel bis Bonn gab es bisher nur vereinzelte Unterschriftsaktionen oder Veranstaltungen. Da dies bisher aber kaum etwas genutzt hat, haben wir uns im Februar 2012 entschlossen, einen gemeinnützigen Verein zu gründen, um die Bürger auch in unserer Region – links- und rechtsrheinisch - strukturierter und nachhaltiger über die gesundheitlichen Gefahren des Bahnlärms zu informieren. Wir müssen – zusammen mit den anderen Initiativen im Rheintal – mehr Druck auf Bahnen und Politik ausüben, damit endlich alle technischen Möglichkeiten zur Lärmminderung an Rad und Schiene zügig umgesetzt werden.
Dazu müssen vor allem dieGüterwaggons zügig von lauten Graugussbremsen auf sogenannte "Flüsterbremsen" umgerüstet und der unzeitgemäße "Schienenbonus" sofort und umfassend abgeschafft werden, d.h. auch für unsere "Bestandsstrecke" im Rheintal.
>> Kurzfristig geht es außerdem darum, für den reinen Transitverkehr bereits bestehende Alternativstrecken wie den Europäischen Korridor C05 von Rotterdam über Belgien, Luxemburg und Frankreich nach Basel zu nutzen.
>> Mittelfristig müssen bestehende Alternativstrecken in Deutschland ertüchtigt werden und
>> Langfristigneue Strecken für den Güterverkehr gebaut werden.
Solange diese Maßnahmen nicht umgesetzt sind, fordern wir Nachtfahrverbote und Geschwindigkeitsbeschränkungen für laute Güterzüge in Wohngebieten, was auch nach EU Recht möglich ist.
Diese Webseiten sind neu und werden fortlaufend mit neuen Informationen erweitert.